1. TESTIVAL kind-aktiv - SAVE THE DATE

1. Testival im kind-aktiv Zentrum am 24. Mai

Mit E-Bikes & Co. hat die Mobilität in Alltag und Freizeit in den vergangenen Jahren einen deutlichen Schub erhalten. Längst sind längere Radtouren oder Wanderungen kein Problem mehr. Was viele nicht wissen: Auch für Menschen mit Handicap hat das erhebliche Vorteile!


Testival
Karina Wilfert (links) und Marcel Zeuner (rechts) bei der Vorbereitung des "Testivals"
„Aktiv sein zu können, ist für Menschen mit Handicap ein wichtiger Faktor für eine möglichst normale Teilhabe am alltäglichen Leben. Mobilität gehört einfach dazu. Welche Möglichkeiten sich hierbei heutzutage bieten, ist aber vielen Betroffenen und ihren Familien oftmals nicht bewusst“, sagt Karina Wilfert, Leiterin des kind-aktiv Zentrums. Ob Rollstuhl oder Prothese: Hier sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spezialisiert auf modernste orthopädietechnische Versorgung und Mobilität für Kinder und Jugendliche mit Handicap. Karina Wilfert: „Die Möglichkeiten im Auge zu behalten, zu testen und dann auch noch das richtige für sich zu finden, ist für Patienten außerhalb der Fachmessen ungleich schwerer als für uns. Losgelöst von Verkaufsveranstaltungen und ähnlichen Konzepten möchten wir deshalb mit unserem Testival im kind-aktiv Zentrum einen ganzen Nachmittag in lockerer, familiärer Atmosphäre dem Thema Mobilität widmen.“ Hierfür hat sich das kind-aktiv die Unterstützung zahlreicher Hersteller gesichert, die eigens Infostände und Testgerät mit nach Chemnitz bringen – Beratung natürlich inklusive. Je nach Interesse und Eignung kann daher fleißig und ungezwungen probiert und verglichen werden, von E- und Liegebikes, über Aktiv- und E-Rollis bis hin zu Adaptiv-Bikes, also Anbauteilen, mit denen man einen Rollstuhl bei Bedarf zu einem Hand-Bike umrüsten kann. Das Testival kann aber perspektivisch noch mehr. „Wir möchten mit dem Testival mittelfristig nicht nur Patienten und Angehörige erreichen, sondern auch eine kleine, ungezwungene Plattform für Therapeuten, Pflegekräfte, Betreuer und Vereine schaffen, über die alle Beteiligten noch besser in Kontakt kommen können“, erklärt Karina Wilfert. Und damit die lockere, familiäre Atmosphäre bereits zur Primiere nicht zu kurz kommt, gibt es Barbecue, DJ und Musik.


Überregional

Überregional

Reha-aktiv betreut bereits heute Patienten aus ganz Sachsen, aber auch aus Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Wü & Träume

Wünsche & Träume

Ein eigenes Malbuch ist entstanden, um Wartezeiten zu überbrücken, aber auch, um Wünsche und Träume aufzuzeichnen.

Individuell

Individuell

In einem Raum werden Sitz oder Liegeschalen exakt auf die Patienten – im wahrsten Sinne des Wortes – zugeschnitten.


Aktiv am Leben teilhaben

"Reha-aktiv betreut bereits heute Patienten aus ganz Sachsen, aber auch aus Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg – mit dem kind-aktiv Zentrum wollen wir vor allem die Betreuung unserer jungen Patienten auf eine neue Stufe heben", erklärt Gerd Klinksiek, Geschäftsführer des 1991 in Chemnitz gegründeten Unternehmens, das heute über 400 Mitarbeiter zählt. Die jungen Patienten sind zumeist Kinder und Jugendliche, die von Geburt an oder nach einem Unfall mit einem Handicap oder Mehrfachbehinderungen leben. Sie sind auf Rollstühle und andere Hilfsmittel – von der Gehhilfe bis zum speziellen medizinischen Bett – angewiesen. „Das erfordert einen sensiblen Umgang sowohl mit den Patienten als auch mit ihren Eltern“, weiß Klinksiek. Mit vielen Familien arbeitet Reha-aktiv über viele Jahre zusammen, die Bindungen zwischen Mitarbeitern und betreuten Familien sind sehr eng. Das soll sich auch im neuen „kind-aktiv Zentrum“ widerspiegeln.

kind-aktiv Zentrum Außenansicht Zwickauer Straße

Freundliches Ambiente

So empfängt an der Zwickauer Straße jetzt ein großzügig und freundlich eingerichtetes Foyer die Familien – Raum fürs Ankommen, Raum für Begegnungen, auch ein Raum zum Träumen: Eine Lese- und Spielecke gibt es hier zum Beispiel. Ein eigenes Malbuch ist entstanden, um Wartezeiten zu überbrücken, aber auch, um Wünsche und Träume aufzuzeichnen. Die können an einem eigens „gepflanzten“ Wunsch- und Traumbaum angebracht werden, um schrittweise zu reifen. Auch eine kleine Ausstellung mit medizinischen Hilfsmitteln ist im Empfangsbereich platziert – diese sind alle dazu geeignet, den täglichen Umgang mit der Behinderung nicht nur zu meistern, sondern auch eine aktive Teilhabe am Leben zu ermöglichen. Denn das ist der Anspruch bei Reha-aktiv, der auch im „kind-aktiv Zentrum“ erfüllt werden soll.

kind-aktiv Zentrum Foyer Zwickauer Straße

Individuell bis zur Lieblingsfarbe

Dafür gibt es die hauseigenen Werkstätten, in denen die körperlichen Gegebenheiten jedes einzelnen Patienten zunächst aufgenommen werden und schließlich in hochgradig individualisierte Hilfsmittel umgesetzt werden. In einem Raum werden Sitz oder Liegeschalen exakt auf die Patienten – im wahrsten Sinne des Wortes – zugeschnitten, im nächsten die passenden Bauteile für einen Rollstuhl ausgesucht, im dritten sind allein drei Bandagisten damit beschäftig, die passenden Bezüge zurecht zu nähen: „Für das Kind ist ein Rollstuhl mehr als ein Mittel zur Fortbewegung: Er ist ein Mittel, um am Leben teilzunehmen“, weiß Karina Wilfert, fachliche Leiterin für den „kind-aktiv“-Bereich. Entsprechend werden Hilfsmittel und Bezüge gern an die Lieblingsfarben angepasst – soweit als möglich. Ergänzt wird das Angebot von spezialisierten HomeCare-Lösungen für Kinder, wie etwa in den Bereichen Medizintechnik, Orthopädie und Versorgung.

Industrienähmaschine für individuelle Sitze

Bandagisten - Werkstatt

Bandagisten - Werkstatt

Service – Werkstatt

Service – Werkstatt

Fachwerkstatt für Sitzschalenbau

Fachwerkstatt für Sitzschalenbau